Dem Touristen, der vom Meer her kommt, offenbart sich der Ort ohne Scheu, mit seinem von Restauranttischen bevölkerten Platz, der vom lebhaften kleinen Hafen eingerahmt wird,
bunten Häusern und der wunderschönen Pfarrkirche Santa Margherita d'Antiochia (11.-13. Jahrhundert) eingerahmt, die einen Besuch wert ist, um die essentielle Schlichtheit ihrer im Halbdunkel liegenden Kirchenschiffe zu entdecken.
Von der Hauptstraße, die von Touristen auf der Suche nach dem Wein der Cinque Terre und den unverzichtbaren Souvenirs bevölkert ist, zweigen zahlreiche Gassen und Treppen ab, die sich zwischen Bögen und Portalen hindurchschlängeln und zu den Ruinen der mächtigen genuesischen Festungsanlagen führen, die noch heute streng über das Dorf wachen.
Neben dem kleinen Sandstreifen im Hafen können sich die Badegäste in der Sonne aalen und von den weitläufigen Felsen ins Meer springen, aber Liebhaber von Stränden „um jeden Preis“
empfehlen einen Ausflug nach Monterosso, wie alle anderen Dörfer, die mit dem Zug oder dem Boot erreichbar sind.
Für Wanderfreunde sind die Gehzeiten auf den Wanderwegen wie folgt: Vernazza – Monterosso: ca. 2 Stunden; Vernazza – Corniglia: ca. 1 Stunde und 30 Minuten.